Über die Zeitschrift
Ausrichtung und Geltungsbereich
Síntesis. Revista de Filosofía (ehemals Intus Legere Filosofía) ist eine internationale, peer-reviewte Open-Access-Fachzeitschrift, die vom Departamento de Filosofía der Facultad de Artes Liberales der Universidad Adolfo Ibáñez herausgegeben wird. Die Zeitschrift veröffentlicht originäre Forschungsbeiträge aus allen Bereichen der Philosophie und der Philosophiegeschichte und versteht sich als ein Forum, das sämtlichen philosophischen Traditionen offensteht. Grundlegende redaktionelle Kriterien sind daher wissenschaftliche Strenge, begriffliche Klarheit und ein eigenständiger Beitrag der eingereichten Arbeiten zur philosophischen Forschung und zu einer qualitätsvollen philosophischen Diskussion. Die Zeitschrift richtet sich an ein allgemein philosophisch interessiertes Publikum, vor allem jedoch an ein Fachpublikum aus dem Bereich der Philosophie. Nicht veröffentlicht werden populärwissenschaftliche, allgemein gehaltene oder reine Überblicksartikel sowie theologische Beiträge.
Die Zeitschrift nimmt Beiträge in Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Deutsch an.
Alle eingereichten Beiträge werden gemäß einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren (double-blind peer review) geprüft, wie unter Begutachtungsverfahren erläutert. Nach der Annahme und als Voraussetzung für die Veröffentlichung müssen die Beiträge den formalen Anforderungen und Stilrichtlinien entsprechen, die unter Hinweise für Autor:innen aufgeführt sind.
Die Veröffentlichung ist für Autor:innen vollständig kostenfrei: Es werden weder Bearbeitungsgebühren noch Gebühren für die Einreichung von Beiträgen erhoben.
Die Zeitschrift ist in ERIH Plus, Dialnet, Latindex Catálogo, DOAJ, The Philosopher’s Index, dem Répertoire bibliographique de la philosophie und REDIB indexiert.
Begutachtungsverfahren
Jeder Beitrag wird von zwei externen Fachgutachter:innen im Rahmen eines doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahrens (double-blind peer review) geprüft. Dabei bleiben sowohl die Identität der Autor:innen als auch jene der Gutachter:innen anonym. Bei der Bewertung der Beiträge werden insbesondere die Originalität und Plausibilität der vertretenen Hauptthesen, die philosophische Relevanz des behandelten Themas, der Beitrag zur fachphilosophischen Diskussion, die Qualität der Argumentation sowie die Berücksichtigung einschlägiger und angemessener Fachliteratur berücksichtigt.
Das Redaktionsteam der Zeitschrift kann Beiträge, die den grundlegenden Anforderungen für eine Veröffentlichung nicht entsprechen, bereits vor Einleitung des Begutachtungsverfahrens ablehnen. Damit ein Beitrag zur Begutachtung zugelassen werden kann, muss er außerdem die formalen Kriterien erfüllen und den Zitierregeln der Zeitschrift entsprechen (siehe Hinweise für Autor:innen).
Das Begutachtungsverfahren kann zu vier möglichen Ergebnissen führen. Beiträge können ohne Änderungen angenommen, mit unverbindlichen Änderungsvorschlägen angenommen, unter der Bedingung angenommen werden, dass die Autor:innen auf bestimmte Einwände eingehen und entsprechende Änderungen vornehmen, oder abgelehnt werden. Weichen die Empfehlungen der beiden Gutachter:innen hinsichtlich einer Veröffentlichung – mit oder ohne Änderungen – voneinander ab, wird ein drittes Gutachten eingeholt. Die Entscheidung erfolgt anschließend auf Grundlage der Mehrheitsentscheidung.
Das Begutachtungsverfahren dauert in der Regel zwischen zwei und fünf Monaten. Nach dessen Abschluss informiert die Redaktion die Autor:innen über die getroffene Entscheidung, über gegebenenfalls von den Gutachter:innen vorgeschlagene Änderungen und, sofern bereits festgelegt, über den vorgesehenen Veröffentlichungstermin.
Open-Access-Politik
Diese Zeitschrift gewährt unmittelbaren freien Zugang zu ihren Inhalten. Grundlage dafür ist die Überzeugung, dass der freie öffentliche Zugang zu Forschungsergebnissen einen umfassenderen weltweiten Austausch von Wissen fördert.
Ethische Richtlinien
Síntesis. Revista de Filosofía orientiert ihre ethischen Richtlinien an den Grundsätzen des Committee on Publication Ethics (COPE). Weitere Informationen sind auf der Website der Organisation verfügbar: http://publicationethics.org/
Zusammenfassend erkennt Síntesis. Revista de Filosofía eine Reihe von Pflichten und Verantwortlichkeiten für Herausgeber:innen, Gutachter:innen und Autor:innen an.
Herausgeber:innen, wissenschaftlicher Beirat und Redaktionsbeirat
Die Herausgeber:innen, der wissenschaftliche Beirat und der Redaktionsbeirat gewährleisten die ordnungsgemäße Durchführung des Begutachtungsverfahrens sowie dessen strikte Übereinstimmung mit den in der Beschreibung des Begutachtungsverfahrens festgelegten Regeln. Sie stellen die Anonymität sowohl der Autor:innen als auch der Gutachter:innen sicher.
Es liegt in der Verantwortung der Herausgeber:innen, die Ergebnisse der Begutachtung sowie etwaige Vorkommnisse während des Begutachtungsverfahrens rechtzeitig mitzuteilen. Ebenso sind sie dafür verantwortlich, gegebenenfalls Retraktionen und Korrekturen bekanntzugeben.
Die Herausgeber:innen, der wissenschaftliche Beirat und der Redaktionsbeirat verpflichten sich, ihre Aufgaben objektiv und ausgewogen auszuüben und Autor:innen nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer religiösen oder politischen Überzeugungen, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer Herkunft zu diskriminieren.
Gutachter:innen
Gutachter:innen sind verpflichtet, Beiträge mit der für die jeweilige Fachdisziplin erforderlichen wissenschaftlichen Sorgfalt zu beurteilen und dabei ideologische Vorurteile oder Vorurteile aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit sowie religiösen Überzeugungen der Autor:innen oder des Textes selbst auszuschließen.
Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge zu einem Beitrag müssen respektvoll und sachlich begründet formuliert werden und sich auf die Argumentation sowie deren Quellen beziehen. Sie sollen zur Verbesserung der Qualität der veröffentlichten Arbeit beitragen. Eine Empfehlung zur Veröffentlichung muss auf Kriterien beruhen, die auch für die Herausgeber:innen und das Redaktionsteam, sofern diese keine Spezialist:innen für das jeweils behandelte Thema sind, nachvollziehbar sind und mit den im Gutachten formulierten Kommentaren übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, können die Herausgeber:innen und das Redaktionsteam eine erneute Begutachtung des Beitrags veranlassen.
Gutachter:innen müssen sich von der Begutachtung zurückziehen, wenn begründete Anhaltspunkte für einen Interessenkonflikt mit der Person bestehen, die den betreffenden Beitrag verfasst hat. Ebenso sind sie verpflichtet, die Herausgeber:innen auf bereits veröffentlichte Arbeiten hinzuweisen, die dem zu begutachtenden Manuskript in erheblichem Maße ähneln.
Gutachter:innen verpflichten sich, sämtliche von den Herausgeber:innen oder Autor:innen zur Verfügung gestellten Informationen vertraulich zu behandeln, das Manuskript weder aufzubewahren noch zu vervielfältigen und die Begutachtung innerhalb der mit den Herausgeber:innen und dem Redaktionsteam vereinbarten Frist einzureichen.
Autor:innen
Autor:innen sind verpflichtet:
- die Richtigkeit sämtlicher in ihrer Publikation enthaltenen Angaben zu gewährleisten. Dies betrifft sowohl ihre institutionelle Zugehörigkeit als auch die Herkunft der im Text verwendeten Quellen und Referenzen;
- die Originalität der bei dieser Zeitschrift eingereichten Beiträge sicherzustellen. Autor:innen müssen bestätigen, dass das eingereichte Manuskript weder gleichzeitig von einer anderen Zeitschrift geprüft wird noch bereits von einer anderen Zeitschrift zur Veröffentlichung angenommen wurde. Überschneiden sich Teile des Manuskripts mit bereits veröffentlichten oder anderweitig eingereichten eigenen Arbeiten, müssen diese entsprechend zitiert werden;
- gegebenenfalls die erforderlichen Genehmigungen für die Reproduktion von Inhalten aus anderen Quellen einzuholen;
- die Redaktion zu informieren, wenn nach der Veröffentlichung ein erheblicher Fehler entdeckt wird, und bei der Veröffentlichung eines entsprechenden Erratums, Addendums oder Korrigendums mitzuwirken, sofern dies erforderlich ist.
Síntesis. Revista de Filosofía lehnt jede Form von Plagiat in den zur Begutachtung eingereichten Beiträgen entschieden ab. Wird in einem bereits veröffentlichten Beitrag ein Plagiat festgestellt oder besteht ein begründeter Verdacht darauf, prüfen das Redaktionsteam gemeinsam mit den Herausgeber:innen und der Leitung der Zeitschrift sämtliche Umstände des Falls und geben den betroffenen Autor:innen Gelegenheit zur Stellungnahme. Wird das Plagiat bestätigt, wird der betreffende Beitrag von der Website der Zeitschrift entfernt und eine entsprechende Retraktion sowohl auf der Website als auch über die sozialen Medien der Zeitschrift veröffentlicht.
Zu diesem Zweck werden alle eingereichten Arbeiten mithilfe des Plagiatserkennungssystems Turnitin überprüft.
Erscheinungsweise
Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich ausschließlich in digitaler Form.
Die erste Ausgabe erscheint im August und umfasst den Zeitraum Januar bis Juli. Die zweite Ausgabe erscheint im Dezember und umfasst den Zeitraum August bis Dezember.
Eine der beiden jährlich erscheinenden Ausgaben ist jeweils einem besonderen Themenschwerpunkt gewidmet.
Indexierung
ERIH PLUS
Latindex Directorio
Latindex Catálogo
Dialnet
DOAJ
The Philosopher’s Index
Répertoire bibliographique de la philosophie
Archivierung
Die Inhalte unserer Zeitschrift werden im Public Knowledge Project Preservation Network archiviert.
Förderer
- Philosophy Department
Geschichte der Zeitschrift
Seit 2018 erscheint die Zeitschrift Intus Legere Filosofía unter dem Namen Síntesis. Revista de Filosofía.
Die Zeitschrift Intus Legere erschien erstmals 1998. Bis 2006 umfasste ihr thematischer Schwerpunkt die Geisteswissenschaften im weiteren Sinne. Im Jahr 2007 wurde Intus Legere Filosofía gegründet, die sich speziell philosophischen Themen widmet. Zu diesem Zeitpunkt begann die Bandzählung der Zeitschrift neu. Seither erscheinen jährlich zwei Ausgaben, von denen eine jeweils einem besonderen Themenschwerpunkt gewidmet ist.





